Allgemein

Dauge.jpgie Vielfalt der Aufgaben des DRK-Blutspendedienstes reicht von der Motivation der Bevölkerung, freiwillig und unentgeltlich Blut zu spenden, über die Blutentnahme beim Spender und das Untersuchen und Aufbereiten des Spenderblutes bis hin zur Fort- und Weiterbildung von Ärzten und ärztlichem Hilfspersonal im Transfusionswesen; hinzu kommt die Forschung auf dem Gebiet der Transfusionsmedizin. Dabei hat sich die freiwillige und unentgeltliche Blutspende - weltweit vom Roten Kreuz, der Weltgesundheitsorganisation und anderen freien und gemeinnützigen sowie staatlichen Trägern propagiert - als wirksamstes System zur Sicherstellung der Versorgung mit Blut erwiesen.

12 überregionale rotkreuzeigene Blutspendedienste mit 38 Instituten sorgen für eine flächendeckende Versorgung mit Blut und Blutbestandteilen. 170 mobile Entnahmeteams führen jährlich ca. 40.000 Blutspendetermine durch, zu denen insgesamt etwa 3,8 Millionen Blutspender erscheinen. Rund 3.800 qualifizierte hauptberufliche Mitarbeiter kümmern sich als Ärzte, Chemiker, Biologen, Apotheker, Schwestern, Laborkräfte und Angestellte um eine fachgerechte Blutentnahme, um Transport und Lagerung und schließlich um die Bereitstellung von Blutpräparaten in der Klinik. Mehr als 200.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Kreis- und Ortsverbände sowie -Bereitschaften setzen sich alljährlich für die Blutspenderwerbung, die Vorbereitung und Durchführung der Blutspendetermine in ihrer Freizeit ein. Etwa 2 Millionen Bundesbürger spenden zum Teil mehrfach pro Jahr unentgeltlich Blut. Zahlreiche Schulen, Betriebe, militärische Einheiten, Gemeindeverwaltungen, öffentliche und private Einrichtungen und die Medien unterstützen die Aufgaben des Blutspendedienstes durch die kostenlose Bereitstellung von Räumlichkeiten und die Verbreitung von Spendenaufrufen. Das Deutsche Rote Kreuz stellt rund 80 Prozent der Blutversorgung in der Bundesrepublik Deutschland sicher und verfügt über entsprechende Vorräte für Notfälle und Katastrophen.